Storlach30_160914 (23)_1

ARCHITEKTENKAMMER BESICHTIGT STORLACH

Mitglieder der Reutlinger Architektenkammer erhalten Einblick in das Projekt Variables Wohnen: Das GWG-Projekt, das auch im deutschen Pavillon der internationalen Architektur-Ausstellung in Venedig zu sehen ist, ist nun fertiggestellt.

Peter W. Schmidt von PWS Architekten, der gemeinsam mit den GWG-Geschäftsführern Klaus Kessler und Ralf Güthert durch den Bau in der Storlachstraße führte, entwickelte den Entwurf mit besonderem Blick auf die Nutzungsflexibilität. Bei der Planung der Flüchtlingsunterbringung hatte das Architekturbüro die Umnutzbarkeit in gewöhnliche Mietwohnungen direkt mitgedacht.

Kurze Bauzeit, überschaubare Kosten und variable Nutzungsmöglichkeiten zeichnen den Neubau aus. "Dank der intelligenten Planung haben wir jetzt angemessene Unterkünfte für Flüchtlinge - und in einigen Jahren in den selben Gebäuden bezahlbaren Mietwohnraum für alle Reutlinger", beschrieb Klaus Kessler den Mehrwert des Variablen Wohnens.

 

Im Storlach entstanden in dieser Bauweise insgesamt 28 Wohneinheiten zwischen 49 und 90 Quadratmeter Wohnfläche. Im Außenbereich zwischen den beiden Gebäuden finden die Bewohner Grünflächen mit Sitzgelegenheiten, die Kinder Grünflächen mit Spielbereichen.