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STADTENTWICKLUNG IN ORSCHEL-HAGEN SÜD

In Orschel-Hagen Süd schafft die GWG Reutlingen mehr als 20.000 Quadratmeter neuen Wohnraum. So sind die Planungen.

 

Die Bürgerinnen und Bürger die in Orschel-Hagen wohnen, sind zu Recht stolz auf ihre Gartenstadt. Viel grün, geringe Lärmbelastung und eine gute Mischung der Bau- und Wohnformen zeichnen das Quartier aus. Bei der geplanten Bebauung des Areals Orschel- Hagen Süd sollen diese Vorteile ebenso zum Vorschein kommen – und mit den Vorzügen moderner Standards kombiniert werden.

 

Die GWG schrieb daher einen städtebaulichen Ideenwettbewerb aus – 20 Architekturbüros beteiligten sich daran. Gewonnen hat das Büro Project GmbH aus Esslingen. Der Entwurf der Project GmbH sieht vor, 247 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von 20.865 Quadratmetern zu schaffen. Die Wohnungen entstehen rund um attraktive „Wohnhöfe“ in Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern. Auszüge aus den Planungsentwürfen der Project GmbH finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

 

Viel grün, reichlich Raum für Kinder und ein nachhaltiges Nutzungskonzept kennzeichnen das neue Quartier. So sind die Häuser leicht um weiteren barrierefreien Wohnraum im Erdgeschoss erweiterbar. Geparkt wird in dem neuen Stadtteil unterirdisch – in Tiefgaragen unter den Häusern. So bleibt auf der Oberfläche mehr Raum für Gärten und Spielplätze. Die Häuser werden zudem an das Fernwärmenetz angeschlossen und können so umweltfreundlich durch das Blockheizkraftwerk in Orschel-Hagen versorgt werden.

 

Bei der Projektplanung wurden ganz bewusst die Anwohner und andere Bürger einbezogen – unter anderem in Form eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs. Für große Diskussionen sorgte dabei die Erschließung des zukünftigen Wohngebiets über die Nürnberger Straße: Für diese Verkehrsanbindung muss eine Straße zwischen zwei Kirchen hindurch geführt werden. Die GWG hat die Kritik an dieser Verkehrsanbindung sehr ernst genommen, ein Moderationsverfahren initiiert und Alternativen geprüft – doch letztlich erwies sich diese Erschließung des Wohngebiets als die einzig sinnvolle.

 

Es ist jedoch geplant, den Verkehr auf den Zufahrtswegen zu beruhigen und zwischen den Kirchen als „Shared Space“ zu gestalten, also als Gemeinschaftsstraße, auf der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Nun beginnt das Bebauungsplanverfahren durch die Stadt Reutlingen. Über die Fortschritte halten wir Sie auf dem Laufenden.